Jan 20

Die Galerie entsteht…

Mittlerweile gibt es einen richtigen vollrunden roten Punkt und auch wenn sich in der Sudhauswohnung die letzten Wochen nicht viel getan hat, ist es insgesamt doch weiter gegangen. Die Dächer sind gedeckt, in allen Wohnungen ist der Grundriß erkennbar, im Backsteinhaus sind die neuen Fenster (hoffentlich bleiben die nicht weiß!) und mit den ersten Installationsarbeiten wurde begonnen. – Und jetzt wird auch an der Galerie in der Sudhauswohnung gearbeitet…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nov 10

Weitere Fortschritte erkennbar

 

Nach dem nur schleppenden Vorankommen in den Sommermonaten findet man nun fast täglich eine neue Situation vor: die Dächer des Sudhauses und der Hopfendarre sind neu gedeckt, viele teils komplizierte Zimmerarbeiten sind erledigt, sogar Innenwände sind teilweise eingezogen. Hier ein paar Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sep 16

Es geht weiter

Nach der Sommerpause werden nun endlich die Arbeiten in Angriff genommen, auf die wir schon solange gewartet haben und die auch nach aussen den Baufortschritt deutlich sichtbar werden lassen: das Gerüst wurde aufgestellt, der Giebel komplett freigelegt und für das neue Dach ist die Lattung schon fertig. Wenn es also nächste Woche mit dem Regenwetter richtig losgeht, können wir gleich feststellen, ob das neue Dach auch dicht ist.

Ausserdem war auch der große Bagger da und hat ein wenig “Landschaftsgestaltung” betrieben:

 

 

 

 

 

 

 

 

… und schon ein erster Vorher-Nachher-Vergleich:

Jun 16

Wir haben Nachwuchs!

Offensichtlich finden nicht nur wir unser neues Domizil reizvoll. Nach einer einwöchigen Geschäftsreise war ich heute sehr gespannt, was sich wohl alles auf der Baustelle getan hat: die Veränderungen am Sudhaus halten sich in Grenzen, immerhin sind die alten Terrassen weg und auch der Durchbruch in der massiven Kalksandsteinwand nimmt gute Form an. Die größte Überraschung: in der Nische, wo mal der neue Sichrungskasten hin soll, finden wir ein Nest mit vier bereits geschlüpften und offensichtlich sehr hungrigen Vögeln. Hoffen wir, dass sie schnell flügge werden…

 

 

 

Jun 03

Ein halber „Roter Punkt“

Halber Roter PunktSeit meinem letzten Besuch der Salvator-Brauerei ist es schon wieder einige Wochen her. Es war ein schönes und spannendes Wochenende mit viel neuen interessanten Informationen.

Samstag Abend trafen Salvatore und ich Herr und Frau Bantleon in Schwäbisch Gmünd im Rokokoschlösschen. Herr Bantleon erzählte von früher und von seinen Vorfahren. Alte eingescannte Fotos untermauerten seine Erzählungen, der Abend war rasend schnell vorbei.

 

HaustürSonntag Morgen trafen wir uns wieder, aber dieses mal bei der Salvator-Brauerei. Herr und Frau Wagner waren auch dabei; und wie üblich wenn ich in Deutschland bin, spielte das Wetter auch mit, strahlend blauer Himmel.

Und …, der ½ Rote Punkt hängt im Fenster, ich wusste bis dato gar nicht, das es auch einen halben Roten Punkt gibt.

BlumenfensterHerr Bantleon und ich waren mit Fotografieren beschäftigt, an jeder Ecke gab es ein interessantes Motiv.

Während Wagners und Bantleons in den Eiskeller gingen, machten Salvatore und ich eine gründliche Inspektion des Sudhauses. Es wurde gemessen, diskutiert und geplant. Es machte riesig Spaß und ich wünschte mir, ich wäre immer vor Ort.

 

Ich freue mich schon auf das nächste mal und bin gespannt was sich alles verändert hat.

Fenster

Tür mit Pflanze

 

Noch ein Fenster

Mai 28

So langsam tut sich was

Seit dem 09.05.2012 haben wir einen halben Roten Punkt. Das sind 125 Tage nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags. Obwohl der Punkt nicht voll ist, weist die Teilgenehmigung aus, dass nun mit allen wichtigen Arbeiten begonnen werden kann. In den letzten Tagen sind tatsächlich Baufortschritte zu sehen. Ich frage mich trotzdem, ob die Zeit reicht, wirklich bis Jahresende fertig zu werden. Wir zeigen jetzt ein paar Bilder, was sich seither getan hat…

13.05.2012     Der Boden in der späteren Eingangshalle des Backsteinhauses fehlt und im Keller sind diverse Aktivitäten im Gange.

Eins der großen Fenster im Sudhaus liegt flach. Die Aussicht gefällt mir…

20.05.2012     Der Kamin auf der Dachterrasse ist weg: Aussicht, Aussicht, Aussicht…

28.05.2012     Ob da wohl unsere Garage hinkommt?

Apr 24

Mein erster Besuch der Salvator-Brauerei

Am 23. März traf ich mich mit Salvatore vor der Salvator-Brauerei. Ausgerüstet mit Kamera und Taschenlampe saßen wir eine Weile vor der Brauerei und genossen die Sonnestrahlen und den fantastischen Ausblick auf Schwäbisch Gmünd.

Aufgewärmt machten wir uns dann an einen ausgedehnter Rundgang um das komplette Gebäude; jede Ecke wurde durchforstet und in jedes noch so unscheinbare Loch geschaut.

EingangstürBei unserer Eingangstür angekommen war ich überwältigt, diese massive Holztür mit dem wunderschönen Rundbogenfenster faszinierte mich schon immer.

 

InnenraumDer Innenraum des Sudhauses wirkte auf mich eher klein; wahrscheinlich deshalb, weil der Raum hoch, die Fenster groß und alles leer ist; die gigantisch großen Fenster, und der Ausblick jedoch, war einmalig.

Als Salvatore mit seinen Plänen und Zeichnungen erklärte wie es einmal aussehen soll, nahm der Raum gestalt an; Küche, Essbereich, Wohnbereich, offener Kamin, Treppe, Galerie und natürlich mein Atelier; worauf ich mich besonders freue, sah ich vor meinen Augen.

Die Zeit verflog, und der geplante Abstieg in den Eiskeller mußte vom Vormittag auf den Nachmittag verschoeben werden. Somit trafen wir uns am Nachmittag nochmals vor der Salvator-Brauerei; wiederum ausgerüstet mit Kamera und Taschenlampe.

Dann ging es Richtung Eiskeller. „Sollen wir es wirklich wagen, diese rostige Leiter hinabzusteigen?“

Ich wollte unbedingt hinab, also hielt mich so eine rostige Leiter nicht wirklich davon ab. Und sie hat der Belastung auch stand gehalten.

EiskellerEs war unglaublich. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus; mehrere Räume, dunkel, matschig, Schächte nach oben, und das alles unter unserm Haus. Auch hier schauten wir in jede Ecke und in jedes Loch; hin und zurück, hin und zurück.

Ab und zu habe ich mich gefragt: „Finden wir den Ausgang wieder, falls unsere Taschenlampen ausfallen?“

Es ist wirklich stockdunkel dort unten, kein einziger Lichtstrahl kommt in diese Räume.

Unsere Lampen hielten durch, wir haben den Weg nach draußen wie gefunden. Es war ein einmaliges Erlebnis. Meine Augen, und auch die von Salvatore, leuchteten vor Freude, wie schon lange nicht mehr.

Apr 22

Steine im Weg…

Originalglas der Salvator-Brauerei

Mittlerweile ist der 22.04.2012, einen Haufen Rechnungen habe ich schon bezahlen müssen, aber von Woche zu Woche verzögert sich der eigentliche Baubeginn. Immer wird mir von neuen formalen Schwierigkeiten berichtet und jede Woche ist man sich sicher, dass es nächste Woche richtig losgeht, weil man dann das letzte Hindernis aus dem Weg geräumt hat. -

Das eröffnet uns natürlich einerseits die Möglichkeit ausgiebig zu planen und mit der Zeit werden die Ideen immer besser. Andererseits haben wir die Zeit auch genutzt das Gelände und insbesondere den Eiskeller zu erkunden. Marie wird zum Eiskeller demnächst einen Artikel einstellen. Und was besonders erfreulich ist, Herr Bantleon gibt immer wieder interessante Informationen zur Geschichte der Salvator-Brauerei. Er stellte uns auch das Bild des Originalglases zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

In der Remszeitung vom 21.03.2012 gab es auch einen weiteren Artikel über das Projekt.

Jetzt folgen noch ein paar Bilder aus unterschiedlichen Perspektiven:

Mrz 13

Die Steinplatte

Salvatore war am Samstag wieder auf der Baustelle und hat ein paar schöne Fotos gemacht, unter anderem von der Ausbuchtung mit der Steinplatte. Wir haben dann eine Weile darüber gerätselt wofür diese wohl benutzt wurde, und kamen letztendlich zu keinem Ergebnis. Auch nach einigen Recherchen  im Internet standen wir immer noch vor einem Rätsel.
Überraschenderweise hat Herr Bantleon am gleichen Tag einen Kommentar auf unserer Seite abgegeben, was uns sehr gefeut hat, und ich habe Ihn sogleich nach dieser Steinplatte gefragt.

 

Die Antwort kam schnell: “Diese Ausbuchtungen sieht man in alten Brauereien öfters und waren eigentlich nur zur Ablage handwerklicher Geräte wie Kerzen, Spundapparate, Talg und Schilf zum Abdichten der Fässer usw. gedacht, eventuell war dort auch eine Leitung für den Ablauf der Quelle und man konnte auf dem Stein die Wassereimer abstellen. Auch wird sich da so mancher Brauer ausgeruht und einen Kaps Bier getrunken haben .”

Nun steht für uns fest, das diese Steinplatte erhalten werden muß, und sie wird bestimmt ihren Platz im alten Sudhaus bekommen. Vielleicht sitze ich auch einmal dort und trinke einen “Kaps Bier”.

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Mrz 04

Der Eiskeller

Zugang zum Eiskeller

Geheimnisvoll und mystisch, das kam mir als erstes in den Sinn als ich das Video über den Eiskeller der Salvator-Brauerei auf YouTube gesehen habe. Seither bin ich voller Vorfreude auf den Tag an dem ich in die unterirdischen Höhlen und Gänge hinabsteigen darf.

Da man zur Herstellung von untergärigem Bier Temperaturen von unter 10°C benötigt, hatten vor allem Brauereien solche Eiskeller.

 

 

Eiskeller mussten ganz bestimmten Anforderungen erfüllen, unter anderem:

  • Soll ein Eiskeller in der Nähe der Verbrauchsstelle sein und eine kühle, geschützte und trockene Lage haben
  • Der Eingang soll gegen Norden gerichtet sein
  • Der Eisbehälter muss gegen Bodenwärme und obere warme Luft geschützt sein
  • Die Eiskellerwände sollen massiv gebaut sein, z.B. 0,75 m bis 1 m starke Ziegelmauern mit Luftschichten von 7 bis 8 cm Stärke
  • Der Untergrund soll durchlässig sein, z.B. Kiesboden oder Sandboden, damit das Schmelzwasser versickern kann
  • Ein Eiskeller soll mindestens 30 m^2 groß sein

Mehr zum Thema Eiskeller der Salvator-Brauerei gibt es dann wenn ich diese Anforderungen persönlich überprüft habe.
Bis dahin viel Spaß beim YouTube Video.

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